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Werkzeug Wahrnehmung. Ein Kiezgespräch

Das Projekt Werkzeug Wahrnehmung: Ein Spaziergang mit sehbehinderten und sehenden KünstlerInnen und KunsvermittlerInnen, der durch Gespräche und praktische Aufgaben zu den Werken der 6. Berlin Biennale und in den Kreuzberger Kiez führt. Das Projekt geht von der Idee der Wahrnehmung als Werkzeugkasten aus, aus dem häufig ausschließlich die bekannten Werkzeuge genutzt werden, um die Welt zu konstruieren und sich in ihr zu orientieren. Die Frage nach der Wirklichkeit führt in diesem Projekt zurück zur persönlichen Wahrnehmung.
Werkzeug Wahrnehmung ist ein Satellitenprojekt der KünstlerInnen Birgit Binder und Jovana Komnenić in Kooperation mit Silja Korn, Dirk Sorge und Anja Winter

Kiezgespräch mit den KünstlerInnen und KunstvermittlerInnen Silja Korn, Dirk Sorge und Anja Winter, die die Ausstellung nicht in erster Linie mit den Augen sehen.

Moderation Birgit Binder und Jovana Komnenić
Ort: Raum der Satellitenprojekte
Dresdener Straße 14, 10999 Berlin
Zeit: 19-20 h

Schlüsselwörter: ,


Wie sollte das ideale Programm für Projekte kultureller Bildung aussehen?

11.30–13.00 Uhr: Werkstattgespräch

Das Werkstattgespräch folgt der Idee, eingeladenen Gästen und Interessierten aus dem Publikum Raum für ihre Anliegen, Fragen und Kritik zu geben. Fünf eingeladene Gäste werden zu Gastgeberinnen und Gastgebern je eines Tisches, an dem sie mit  Teilnehmenden jeweils 15 Minuten diskutieren; dann wechseln die Teilnehmenden den Tisch. Ziel ist es, aus der Diversität der Felder heraus Bedürfnisse an die kulturelle Bildung zu formulieren und dabei sowohl die aktive Kommunikation der Felder untereinander als auch die Veränderungen von deren Strukturen mitzudenken.

Die Gastgeberinnen und Gastgeber der Tische, wie auch die Teilnehmenden, bringen ihre je eigene Perspektive aus der Arbeit mit kultureller Bildung in das Tischgespräch ein. An den Tischen soll der Kommunikationsprozess, wie er zwischen den Feldern stattfinden könnte, exemplarisch durchgespielt werden. Jede Gastgeberin/jeder Gastgeber erhält eine Protokollantin/einen Protokollanten zur Seite gestellt, der die Grundthesen für die folgende Präsentation festhält.

Gastgeberinnen und Gastgeber

Ort: Ballhaus Naunynstraße, Naunynstraße 27, 10997 Berlin

14–14.45 Uhr: Präsentation der Ergebnisse des Werkstattgesprächs

Jeder Tisch präsentiert seine Thesen oder Forderungen, die sich aus dem vorhergehenden Werkstattgespräch ergeben haben. Neben der schriftlichen Fixierung sind auch performative, zeichnerische, filmische oder fotografische Ausdrucksformen möglich. Das Publikum stimmt darüber ab, ob und in welcher Form die erarbeiteten Thesen Eingang in einen Offenen Brief finden. Dieser Offene Brief mit Forderungen, wie das ideale Programm kultureller Bildung aussehen sollte, wird als Ergebnis des Werkstattgesprächs veröffentlicht und an einen Verteiler von Kulturinstitutionen als Forderungskatalog verschickt.

Ort: Ballhaus Naunynstraße, Naunynstraße 27, 10997 Berlin

Ein Zusammenschnitt ist hier zu sehen:

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